Matthias Miller informiert sich über die Arbeit und den Bedarf der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Böblingen

Der CDU-Landtagsabgeordnete und Beauftragte für Bevölkerungsschutz Matthias Miller besucht im Rahmen seiner Feuerwehr-Tour am 29. Oktober und 2. November 2021 sieben Feuerwehrhäuser im Landkreis Böblingen. Ziel der Besuche war es, ein Bild von den Feuerwehren vor Ort zu bekommen und potentielle politische Handlungsfelder zu identifizieren. Insbesondere die Ausstattung der Feuerwehren, die Wertschätzung der Arbeit und die Nachwuchsgewinnung waren Themen, die besprochen worden sind.

Matthias Miller war daran interessiert, wie die Feuerwehren im Landkreis auf neue Herausforderungen, wie Bränden von Elektrofahrzeugen, vorbereitet sind. „Die zunehmende Anzahl an Elektroautos erfordern spezielle Schulungen unserer Feuerwehren im Umgang mit entsprechenden Bränden. Wir müssen daher in diesem Bereich verstärkt Fortbildungen anbieten“, fordert Matthias Miller. Dabei sind auch digitale Schulungen denkbar. Allerdings bleiben Ausbildungsangebote in Präsenz unabdingbar für die Arbeit der Feuerwehren, so alle Beteiligten übereinstimmend. Neben der Ausbildung ist die Ausstattung, wie der Einsatz mit Löschlanzen, Löschbehältern und speziellen Löschdecken, ein weiterer wichtiger Baustein bei der Bekämpfung von E-Bränden. In Ehningen wurde daher vor Kurzem eine solche Löschlanze angeschafft. „Die Ausstattung muss sich den Herausforderungen anpassen“, fasst Matthias Miller seine Eindrücke zusammen. „Gemeinsam mit der CDU-Landtagsfraktion setze ich mich dafür ein, dass der Bevölkerungsschutz einen wichtigen Platz im Landeshaushalt einnimmt und so die Feuerwehren vor Ort direkt profitieren können,“ hebt Miller hervor.

Um Nachwuchs für die Feuerwehr zu gewinnen, erarbeiten die Wehren besondere Konzepte für Kinder- und Jugendfeuerwehren. „Mich freut die Kreativität unserer Feuerwehren in diesem Bereich. Die Wertschätzung dieses Engagements beginnt bei der räumlichen Ausgestaltung der Feuerwehrhäuser. Deshalb unterstütze ich Bemühungen zum Neubau oder der Erweiterung von Feuerwehrhäusern. Das Rettungszentrum in Weil im Schönbuch ist ein gelungenes Beispiel hierfür und kann Vorbild für andere Kommunen sein“, so Matthias Miller abschließend.

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