Der Bundesweite Vorlesetag Deutschlands, eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung, setzt deshalb jedes Jahr am dritten Freitag im November ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Matthias Miller besuchte zu diesem Anlass am Freitag die Gemeinschaftsschule Weil im Schönbuch. Für die Klasse 4b las Matthias Miller aus dem Buch „Der Zahlenteufel“ des deutschen Autors Hans Magnus Enzensberger vor.
Im Buch erlebt ein Junge namens Robert in seinen Träumen gemeinsam mit einem Zahlenteufel spannende mathematisches Abenteuer und findet, im Gegensatz zu seinen bisherigen Erfahrungen mit der Mathematik in der Schule, so einen großen Spaß an dem Umgang mit Zahlen.
„Mir selbst hat als Kind das Vorlesen von meinen Eltern und in der Schule stets große Freude bereitet“, so Matthias Miller, selbst Mitglied im Bildungsausschuss des Landtags, „Kinder können beim Vorlesen in fremde Welten eintauchen und entwickeln gleichzeitig dabei ihre Fantasie und ihre Sprache. Das Buch ‚ Der Zahlenteufel‘ gehörte zu einem meiner Lieblingsbücher.“
Zugleich hebt Matthias Miller die Bedeutung des Vorlesens hervor: „Die aktuellen Zahlen aus dem IQB-Bildungstrend sind leider sehr deutlich: Die Leistung unserer Schülerinnen und Schüler in den Grundkompetenzen Lesen, Schreiben, Zuhören und Rechnen nimmt ab. Bei Erziehung und Bildung kommt aber nicht nur der Schule eine zentrale Rolle zu, auch die Eltern sind gefragt. Ich kann daher jeden nur motivieren, Kindern vorzulesen. Es macht nicht nur selbst großen Spaß, sondern hilft bei der Entwicklung ungemein.“