„Die seit Jahren bekannten Funklöcher im Landkreis Böblingen müssen zügig geschlossen werden!“

Noch immer gibt es im Landkreis Böblingen zahlreiche unterversorgte Gebiete in der Mobilfunknetzabdeckung, in denen ein weiterer Ausbau des Mobilfunknetzes notwendig ist. Das geht aus einer Kleinen Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Matthias Miller an das baden-württembergische Innenministerium hervor.

Miller appelliert, die vorhandenen Versorgungslücken im Landkreis Böblingen zu schließen und die aktuell unterversorgten Bereiche, wie entlang der B 464 oder im Siebenmühlental, zu optimieren. „Der Schwerpunkt der Mobilfunknetzbetreiber beim Netzausbau liegt zurecht auf bewohnten Ortsbereiche und stark frequentierten Verkehrswege. Doch gleichzeitig müssen zeitnah die seit Jahren bekannten Funklöcher geschlossen werden“, so Miller.

Die Stellungnahme des Ministeriums führt aus, dass fahrgaststarke Bahnstrecken mit täglich mehr als 2.000 Fahrgästen bis Ende 2022 vollständig mit Mobilfunk versorgt werden müsse. Bei allen weiteren Bahnstrecken solle dies bis Ende 2024 erfolgen. „Es ist wichtig, dass wir insbesondere im Bereich der wichtigen Überlandstraßen und der Schienenwege im Landkreis bestehende Funklöcher schnell schließen“, betont der CDU-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Böblingen.

Zur Schließung der sogenannten „weißen Flecken“ hat der Bund zusätzlich ein Mobilfunkförderprogramm mit einem Gesamtvolumen von 1,1 Milliarden Euro aufgelegt. Damit sollen bis zu 5.000 neue Mobilfunkmasten errichtet werden.

Um die Voraussetzung für autonomes Fahren sowie Kommunikation in Echtzeit zu schaffen, fordert Miller darüber hinaus, den Ausbau des 5G-Netzes im Landkreis weiter zu forcieren. „Das Mobilfunknetz der fünften Generation zielt auf höhere Datenraten, verbesserte Kapazität und ein intelligentes Netz ab. Es ist wichtig, dass wir in unserem innovations- und wirtschaftsstarken Landkreis zügig eine flächendeckende 5G-Abdeckung realisieren können.“, so Miller abschließend.

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